Kasten, Hartmut

Weiblich - Männlich

Geschlechterrollen durchschauen


2., überarb. Auflage 2003. 211 Seiten. 3 Abb. 20 Tab.

(ISBN 978-3-497-01650-1) kt
DOI: 10.2378/9783497016501
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Kurztext

Männer sind aggressiv, Frauen fürsorglich. Jungen spielen lieber mit Autos, Mädchen lieber mit Puppen. Was ist dran an unseren Klischees von den Geschlechtern? Worin unterscheiden sich Frauen und Männer wirklich? Wie entstehen die Geschlechtsunterschiede? Was bewirken die Gene und was die Erziehung? Wie beeinflussen Geschlechtsrollen unser Verhalten, wenn wir älter werden?
Unterhaltsam und wissenschaftlich fundiert antwortet der Autor auf diese und viele andere Fragen. Er zeigt, wie bei der Entstehung von Geschlechtsunterschieden physische, psychische und gesellschaftliche Einflüsse auf höchst komplexe Weise zusammenwirken. Und wie unsere Erwartungen an Geschlechtsrollen unser Verhalten von Anfang an mitbestimmen.

Inhalt

Ausbildung biologischer Geschlechtsunterschiede: (Zunächst) entscheidet ein Chromosom -- Biologisches, soziales und psychisches Geschlecht -- Geschlechtsrollenstereotype

Psychologische Theorien der Entwicklung von Geschlechtsunterschieden: Bekräftigungstheorie -- Imitationstheorie -- Identifikationstheorie -- Kognitive Theorie

Die ersten Lebensjahre: Vor der Geburt -- Auswirkungen von Geschlechtsrollenklischees auf Neugeborene -- Ausbildung des subjektiven Geschlechts -- Auswählen von Spielzeug -- Was wissen Kinder über geschlechtsspezifische Merkmale?

Entwicklung der Geschlechtsrolle: Unterschiedliche Behandlung im Kindergarten und durch Eltern -- Darstellungen in Kinder- und Schulbüchern -- Einflüsse von Fernsehen und Werbung -- Einflüsse von Freunden -- Diskriminierende und emanzipatorische Geschlechtsrollenerziehung

Pubertät -- der große Umbau: Pferde für Mädchen, Fußball für Jungen -- Aufbau geschlechtstypischer Selbstkonzepte -- Erfolgsmotivierte Jungen, misserfolgsmotivierte Mädchen -- Männliche und weibliche Moral

Jugendalter: Zukunftsperspektiven -- Das andere Geschlecht: Wiederannäherungen -- Gefährdungen: Alkohol- und Drogenmissbrauch, Delinquenz, Störungen der seelischen Gesundheit, Radikalismus -- Schulversagen und -verweigerung -- sexuelle Gewalt -- Aggression -- Suizid

Frühes Erwachsenenalter (20-39 Jahre): Frauen leisten mehr Beziehungsarbeit -- Eltern werden ist nicht schwer ... -- Anerkennungsvakuum der jungen Mütter -- Wo sind die „neuen Väter“ -- Koordinierung von Berufs- und Privatleben -- Single mit Kind(ern) -- Gewalt: männliche Täter, weibliche Opfer

Mittleres Erwachsenenalter (40-65 Jahre): Warum werden Frauen älter? -- Elternschaftsbezogene Entwicklungsaufgaben -- Großmutter- und Großvater-Enkel-Beziehungen -- gewollt kinderlose Frauen und Männer -- Pflege der alten Eltern: eine Frauenaufgabe -- Frauen kommen ins Klimakterium und wohin Männer? -- Der „zweite“ und „dritte“ Frühling der Männer

Späteres Erwachsenenalter (über 65 Jahre): Befreiung von den Zwängen der traditionellen Geschlechtsrolle -- Versorgung des/r (kranken) Partners/in -- Geschlechtsunterschiede des Alterns -- Zwei Wege zur Weisheit: einer für Frauen, einer für Männer?

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Autoreninformation

Prof. Dr. Hartmut Kasten, Dipl.-Psychologe, Pädagoge M. A., Staatsinstitut für Frühpädagogik, Ludwig-Maximilians-Univ. München, Fak. für Psychologie und Pädagogik
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