Bernhard Irrgang

Lehrbuch der Evolutionären Erkenntnistheorie

Thesen, Konzeptionen und Kritik


2., vollständig überarb. Auflage 2001. 359 Seiten.

UTB-M (978-3-8252-1765-5) kt
(alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt.)

Kurztext

Dieses Studienbuch bietet eine evolutionsbiologische Darstellung kognitiver Kompetenzen, auch im menschlichen Handeln. Es hat sich gezeigt, daß eine isolierte Betrachtung kognitiver Kompetenzen (Mentalismus) inadäquat ist. Berücksichtigt werden auch soziale, moralische, kulturelle Kompetenzen und ihre Evolution („Evolutionäre Ethik“, „Kulturelle Evolution“). Neue Fragestellungen sind durch die Soziobiologie, die Autopoiesis-Konzeption und die Verhaltensgenetik angestoßen worden. Aufgegriffen werden auch Fragen zum Altruismus, zum Reduktionismusvorwurf, zur Evolution des Wissens und der Wissenschaft u.v.a.m. Die 2. Auflage ist durchgehend neu überarbeitet worden. Übungsfragen zu jedem Kapitel und ein ausführliches Glossar erleichtern das Selbststudium.

Inhalt

Einleitung: Evolution, Erkenntnis uns Philosophie
Was Evolution erklärt: Zur Wissenschaftstheorie der Biologie
Evolution kognitiver Kompetenz: Die Evelutionäre Erkenntnistheorie und ihre Kritiker
Die Evolution des Wissens und Könnens: Probleme evolutionärer Wissenschaftstheorie
Soziobiologie, evolutionäre Moral und Kulturanthropologie
Ausblick: Evolutionäre Erkenntnistheorie und das Geist-Gehirn-Problem

Autoreninformation

Prof. Dr. phil. Dr. theol. Bernhard Irrgang, lehrt Technikphilosophie an der TU Dresden und theologische Ethik an der Universität/GH Siegen, Lehrbeauftragter für Ethik der Biotechnologie an der Fakultät für Biochemie, Univ. München. Veröffentlichungen u. a.