Lindenberg, Wladimir

Himmel in der Hölle

Wolodja als Arzt in unseliger Zeit


2. Auflage 1988. 270 Seiten.

(ISBN 978-3-497-01046-2) ln
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Kurztext

Nach der Berufung zu Professor Poppelreuter nach Bonn begann für Wolodja eine intensive Arbeit als Assistent an der Klinik für Hirnverletzte, mit einem ungeheueren Arbeitsbereich in medizinischer, psychologischer und soziologischer Hinsicht. Die Machtergreifung Hitlers 1933 führte im Kreise seiner Freunde plötzliche Veränderungen herbei. Man erfuhr von Konzentrationslagern für politische Gegner. Die Jugendverbände wurden verboten und aufgelöst. Wolodja wurde vor Gericht zitiert und verhaftet, nach längerem Aufenthalt im Untersuchungsgefängnis und zahlreichen Verhören zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt und in das Lager Neusustrum transportiert. Dieser Band beschließt die Reihe der bisher erschienenen autobiographischen Erzählungen: „Marionetten in Gottes Hand“ Eine Kindheit im alten Russland „Bobik im Feuerofen“ Eine Jugend in der Russischen Revolution „Bobik begegnet der Welt“ Reiseerlebnisse formen einen jungen Menschen „Bobik in der Fremde“ Ein junger Russe in der Emigration „Wolodja“ Porträt eines jungen Arztes

Autoreninformation

Wladimir Lindenberg (geb. 1902 Moskau, gest. 1997 Berlin). Als Kind wurder er "Bobik" genannt, später "Wolodja" (Wladimir). Nach der Revolution 1918 verließ er seine russische Heimat. In Bonn studierte er Medizin und Psychologie, fuhr 1930 als Schiffsarzt nach Afrika und Südamerika und war danach Arzt am Institut für Klinische Psychologie und im Krankenhaus für Hirnverletzte in Bonn. 1937-1940 überstand Lindenberg schwere Jahre im Arbeitslager. Später praktizierte er als Nervenarzt im Ev. Waldkrankenhaus in Berlin.