Achilles, Ilse
"... und um mich kümmert sich keiner!"
Die Situation der Geschwister behinderter und chronisch kranker Kinder
Mit einem Geleitwort von Waltraud Hackenberg4., überarb. Auflage 2005. 181 Seiten.
(ISBN 978-3-497-01738-6) kt
DOI: 10.2378/9783497017386
€ [D] 14,90 / € [A] 15,40 / SFr 21,90
Preis E-Book: € [D] 14,90
Kurztext
Wenn in einer Familie Kinder mit und ohne Behinderung miteinander aufwachsen, sind nicht nur die Eltern gefordert. Auch die Geschwister sind beteiligt: wenn es darum geht, auf den autistischen Bruder aufzupassen, oder wenn sie zur Therapiestunde der geistig behinderten Schwester mitgenommen werden - vielleicht mehrmals pro Woche. Die Geschwister stellen ihre Wünsche oft zurück, weil das behinderte Kind zuerst versorgt werden soll. Sicherlich nicht immer freiwillig und nicht immer gern. Die Geschwister nehmen Rücksicht, und sie tragen früh einen Teil der Verantwortung für das behinderte Kind.
Die Belastungen für die Geschwister können schwer wiegen, sie können aber auch eine Chance sein. Ilse Achilles beschreibt, wie sich die Geschwister der Kinder mit einer Behinderung entwickeln. Sie erklärt, welche Chancen und Risiken mit der besonderen Familienkonstellation verbunden sind. Und sie zeigt an vielen Beispielen, wie Eltern und soziales Umfeld die Entwicklung der Geschwister unterstützen und Gefährdungen vermeiden oder verringern können. Ein bereicherndes Buch für einen ungezwungenen Umgang mit den Kindern - ob mit oder ohne Behinderung.
Die Belastungen für die Geschwister können schwer wiegen, sie können aber auch eine Chance sein. Ilse Achilles beschreibt, wie sich die Geschwister der Kinder mit einer Behinderung entwickeln. Sie erklärt, welche Chancen und Risiken mit der besonderen Familienkonstellation verbunden sind. Und sie zeigt an vielen Beispielen, wie Eltern und soziales Umfeld die Entwicklung der Geschwister unterstützen und Gefährdungen vermeiden oder verringern können. Ein bereicherndes Buch für einen ungezwungenen Umgang mit den Kindern - ob mit oder ohne Behinderung.
Inhalt
So funktionieren Geschwisterbeziehungen
Die Chancen und Risiken für Geschwister behinderter Kinder. Was den Geschwistern behinderter Kinder das Leben schwer machen kann
Wovon es abhängt, wie sich die Geschwister behinderter Kinder entwickeln: Die Einstellung der Eltern und ihre Beziehung zueinander. Welche Rolle Art und Schwere der Behinderung spielen. Der Einfluss der sozio-ökonomischen Situation und des familiären Umfelds
Die "Kraftquellen" für die Geschwister. Was Geschwister selbst tun können, um ihre Situation zu verbessern. Was "Familienentlastende Dienste" leisten. Wie Psychotherapeuten Familien mit behinderten Kindern helfen. Wie Kinder lernen, mit dem Tod des Geschwisters zu leben
Nachwort: Was jeder für die Geschwister behinderter Kinder tun kann
Literaturliste
Die Chancen und Risiken für Geschwister behinderter Kinder. Was den Geschwistern behinderter Kinder das Leben schwer machen kann
Wovon es abhängt, wie sich die Geschwister behinderter Kinder entwickeln: Die Einstellung der Eltern und ihre Beziehung zueinander. Welche Rolle Art und Schwere der Behinderung spielen. Der Einfluss der sozio-ökonomischen Situation und des familiären Umfelds
Die "Kraftquellen" für die Geschwister. Was Geschwister selbst tun können, um ihre Situation zu verbessern. Was "Familienentlastende Dienste" leisten. Wie Psychotherapeuten Familien mit behinderten Kindern helfen. Wie Kinder lernen, mit dem Tod des Geschwisters zu leben
Nachwort: Was jeder für die Geschwister behinderter Kinder tun kann
Literaturliste
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Pressestimmen
"Das Buch ist lebensnah und anschaulich, gut strukturiert und allgemein verständlich geschrieben, eine gelungene Mischung aus Erfahrungsberichten betroffener Kinder und Erwachsener, Forschungsberichten und vor allen Dingen praktischen Hilfen und Ratschlägen (da hat sich die 3. überarbeitete Auflage gelohnt). Es ist sehr empfehlenswert für Eltern, Geschwister (ab einem Alter bzw. Stand, in dem die eigene Situation reflektiert wird) und Fachleute."
systhema
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Autoreninformation
Ilse Achilles, geboren 1941 in Bückeburg, ist Journalistin in München und arbeitete mehrere Jahre als Redakteurin bei einer Frauenzeitschrift. Sie hat drei Kinder: einen Sohn mit geistiger Behinderung und zwei Töchter. Sie ist Co-Autorin bei mehreren Fachpublikationen zu Themen von Menschen mit Behinderung und im Angehörigenbeirat der Lebenshilfe München. Im Ernst Reinhardt Verlag ist auch ihr Buch Was macht Ihr Sohn denn da? erschienen.