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Sommeraktion 2010

„Studenten rezensieren“ – Sonderaktion des Ernst Reinhardt Verlags im Sommersemester 2010

Sie sind Studentin/Student und interessieren sich für das Verlagsprogramm des Ernst Reinhardt Verlags? Dann machen Sie mit bei unserer Sonderaktion „Studenten rezensieren“:

  1. Buch im Verlag kostenlos bestellen
  2. Buch lesen und auf Amazon.de Rezension schreiben
  3. Buch behalten
  4. Nach fünf Amazon-Rezensionen – Gutschein über 25 €

  • Wählen Sie aus dieser Bücherliste einen Titel aus und bestellen Sie ihn direkt in der Presseabteilung unter herb@reinhardt-verlag.de oder per Telefon unter (+49)-(0)89-178016-12
  • Schreiben Sie innerhalb von zwei Monaten nach Bestellung eine eigenständige und unabhängige Besprechung des Buchs von mindestens 800 Zeichen (ca. ¼ Seite) und stellen Sie diese bei www.amazon.de ein
  • Schicken Sie einen Beleg über die Veröffentlichung der Rezension an presse@reinhardt-verlag.de
  • Jetzt können Sie sich erneut einen Titel aus der Bücherliste auswählen
  • Wenn Sie fünf Rezensionen bei www.amazon.de eingestellt haben, erhalten Sie einen Gutschein über 25 € (Ladenpreiswert) für alle lieferbaren Bücher aus dem Ernst Reinhardt Verlag!
  • Die Sonderaktion „Studenten rezensieren“ läuft von Mai bis September 2010

Wir freuen uns auf Ihre Rezensionen!


Mai 2010

Rückblick: Podiumsdiskussion zum Thema "Ausweg am Lebensende - Ist der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit eine Lösung?" am 10. Juni 2010 um 18:30 Uhr im Evangelischen Forum in München Foto Podium

Die Mehrzahl der Menschen hat den Wunsch, zu Hause und ohne Leiden zu sterben, aber oft ist dieser Wunsch nicht erfüllbar und der Segen der Apparatemedizin wird womöglich zum leidensverlängernden Fluch. Kann der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit hier eine Lösung sein, um sein eigenes Leben selbstbestimmt zu beenden? Um der Frage nachzugehen, inwiefern diese Möglichkeit medizinisch, rechtlich und ethisch vertretbar ist, veranstaltete der Ernst Reinhardt Verlag am 10. Juni 2010 eine Podiumsdiskussion im Evangelischen Forum in München. Den Anstoß zur Diskussion gab das soeben im Ernst Reinhardt Verlag erschienene Buch "Ausweg am Lebensende" von Dr. med. Boudewijn Chabot und Dr. rer. nat. Christian Walther.

Neben Dr. med. Boudewijn Chabot, Gerontopsychiater und Sozialwissenschaftler aus Haarlem, Niederlande, saßen Gita Neumann, Bundesbeauftragte des Humanistischen Verbands Deutschland, Dr. Roland Hanke, Vertreter des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbands und leitender Palliativmediziner des Palliativ-Care Teams Fürth, Lena Dannenberg-Mletzko, Notariatsvorsteherin und Fachbuchautorin und Helmut Schäf, langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben e.V., auf dem Podium. Die Diskussion wurde von Ulrike Ostner vom Bayerischen Rundfunk moderiert.

Zunächst stellte Dr. med. Boudewijn Chabot kurz die Methode des freiwilligen Verzichts auf Nahrung und Flüssigkeit vor. Schon in der Antike wurde sie als Möglichkeit des selbstbestimmten Sterbens im Alter beschrieben und wahrscheinlich wird sie überall auf der Welt immer wieder von alten Menschen angewandt, um vorzeitig und selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. Im Zentrum steht vor allem - darin waren sich die Podiumsteilnehmer einig - der eigene Wille und die Möglichkeit, selbst über sein Lebensende zu bestimmen. Nach Ansicht Chabots, solle niemand die Entscheidung über den eigenen Tod an die Ärzte ab-geben. So sei der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken, betonte der Psychiater, in erster Linie eine Option, die es jedem Menschen ermögliche, autonom zu handeln. Ein großer Vorteil sei weiterhin, dass man seine Entscheidung überdenken und sich jederzeit zum Weiterleben entschließen könne. Die Methode und das Buch "Ausweg am Lebensende", so Gita Neumann, böten die Chance zur Bildung einer neuen Bürger-rechtsbewegung für das selbstbestimmte Sterben zu Hause. Natürlich ist der Weg nicht ganz frei von Leid, er lässt sich jedoch durch gute palliative medizinische Beratung und Begleitung erträglich gestalten. In die-sem Punkt waren sich die Diskutanten einig. Für Ärzte und Angehörige kann die Begleitung jedoch juristi-sche Schwierigkeiten zur Folge haben, wenn der Wunsch des Patienten nicht eindeutig dokumentiert ist. Damit Angehörige, Pflegekräfte und Ärzte diesen Weg betreuen können, empfehlen die Autoren des Buches, sie von der Garantenpflicht zu befreien. Die Garantenpflicht verlangt, der Person, die man pflegt, jede nötige Hilfe angedeihen zu lassen, wie beispielsweise die Wiederbelebung bei Bewusstlosigkeit. Werden die Begleitenden von der Garantenpflicht entbunden, handelt es sich beim Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit um eine Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes, die straffrei begleitet werden darf. Dr. Hanke rät, die Wünsche der Kranken und Alten zu respektieren, jede Entscheidung individuell zu bewerten und nicht allzu viel Angst vor rechtlichen Folgen zu haben.

Diese Pressemeldung können Sie hier kostenlos als PDF-Dokument herunterladen: Download Pressemeldung Podiumsdiskussion 10.6.10 "Ausweg am Lebensende"

Hier können Sie weitere Bilder der Veranstaltung kostenlos herunter laden:
Podium
Dr. Boudewijn Chabot
Dr. Christian Walther


Mai 2010

Präventionspreis 2010 an unsere Autorin Brigitte Zwenger-Balink verliehen!

Der "Bündnis für Kinder Preis 2010" der Stiftung Bündnis für Kinder gegen Gewalt wurde am 6. Mai an unsere Autorin, Brigitte Zwenger-Balink, verliehen.

Schirmherr der Preisverleihung, die auf Schloss Nymphenburg in München veranstaltet wurde, war der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog.

Der Verlag gratuliert seiner Autorin herzlich und freut sich mit Ihr über diesen großen Erfolg für das Buch „Komm: Wir finden eine Lösung“.