Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)

Herausgeber: Hartmann, Erich / Herz, Birgit / Kuhl, Jan

1. Auflage Heft 4, 2007.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

Frauke Janz:
"Das klappt schon irgendwie...!"
"It Does Work Somehow...!"

2007, 302-314

Schülerinnen und Schüler mit sehr schweren und mehrfachen Behinderungen sind in ihrer schulischen Bildung auf die Kooperation verschiedener Berufsgruppen angewiesen (z. B. Pädagogen, Therapeuten, Pflegekräfte). Im Rahmen des Forschungsprojektes BiSB (Bildungsrealität von Schülerinnen und Schülern mit schweren und mehrfachen Behinderungen) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde durch mehrperspektivische Fragebögen und sechs einwöchige videobasierte Einzelfallstudien erstmals umfassend untersucht, wie sich die interprofessionelle Zusammenarbeit in diesem Arbeitsfeld gestaltet. – Der Artikel thematisiert die durch die Arbeits- und Organisationspsychologie definierten Grundlagen einer professionellen Zusammenarbeit: die konzeptionelle Verankerung, die Erwartungen der Schulleitungen zur Aufgabenteilung, die Übernahme der Förderplanung durch die verschiedenen Berufsgruppen sowie die Häufigkeit und die inhaltlichen Schwerpunkte der Teamsitzungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kooperation noch nicht in allen Schulen konzeptionell verankert ist und professionell gestaltet wird (z. B. durch regelmäßige Teamsitzungen).

Keywords: Interprofessionelles Team, schwere und mehrfache Behinderung, Kooperation, Klassen­team, empirische Untersuchung

Schülerinnen und Schüler mit sehr schweren und mehrfachen Behinderungen sind in ihrer schulischen Bildung auf die Kooperation verschiedener Berufsgruppen angewiesen (z. B. Pädagogen, Therapeuten, Pflegekräfte). Im Rahmen des Forschungsprojektes BiSB (Bildungsrealität von Schülerinnen und Schülern mit schweren und mehrfachen Behinderungen) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde durch mehrperspektivische Fragebögen und sechs einwöchige videobasierte Einzelfallstudien erstmals umfassend untersucht, wie sich die interprofessionelle Zusammenarbeit in diesem Arbeitsfeld gestaltet. – Der Artikel thematisiert die durch die Arbeits- und Organisationspsychologie definierten Grundlagen einer professionellen Zusammenarbeit: die konzeptionelle Verankerung, die Erwartungen der Schulleitungen zur Aufgabenteilung, die Übernahme der Förderplanung durch die verschiedenen Berufsgruppen sowie die Häufigkeit und die inhaltlichen Schwerpunkte der Teamsitzungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kooperation noch nicht in allen Schulen konzeptionell verankert ist und professionell gestaltet wird (z. B. durch regelmäßige Teamsitzungen).

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