körper - tanz - bewegung

Zeitschrift für Körperpsychotherapie und Kreativtherapie

Herausgeber: Eberhard-Kaechele, Marianne / Geuter, Ulfried / Koemeda-Lutz, Margit / Röhricht, Frank / Trautmann-Voigt, Sabine

1. Auflage Heft 2, 2018.

€ [D] 23,00 / € [A] 23,00

DOI: 10.2378/ktb2018.art11d
Peter Geißler:
Medien & Materialien: Traxl, B. (Hrsg.): Körpersprache, Körperbild und Körper-Ich. Zur psychoanalytischen Therapie körpernaher Störungsbilder im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter

2018, 86-87

Es ist ein großes Verdienst der Baby- und Kleinkindforschung, mittlerweile auch der pränatalen Psychologie, die Spätfolgen von frühen Entwicklungsdefiziten und Traumatisierungen auf Basis empirischer Forschung der psychotherapeutischen Community zugänglich gemacht zu haben (insbesondere sind hier Stern, Lichtenberg, Dornes, Beebe und Lachmann zu nennen). Beispiele von Folgeerscheinungen, wie sie uns im klinischen Alltag begegnen, sind intensive Parentifizierungen, Defizite im Aufbau des gesunden Selbst und fixierte Helfer- und Retteridentitäten. In aller Regel wird dabei ein gesundes Körper-Sein nachhaltig beschädigt bzw. verunmöglicht. Körpertherapeutische Zugänge erweisen sich seit vielen Jahren als effektive Zugangsmöglichkeiten bei derartigen Störungsbildern. Wie bereits Freud feststellte, ist das Ich eben zunächst ein körperliches.

Es ist ein großes Verdienst der Baby- und Kleinkindforschung, mittlerweile auch der pränatalen Psychologie, die Spätfolgen von frühen Entwicklungsdefiziten und Traumatisierungen auf Basis empirischer Forschung der psychotherapeutischen Community zugänglich gemacht zu haben (insbesondere sind hier Stern, Lichtenberg, Dornes, Beebe und Lachmann zu nennen). Beispiele von Folgeerscheinungen, wie sie uns im klinischen Alltag begegnen, sind intensive Parentifizierungen, Defizite im Aufbau des gesunden Selbst und fixierte Helfer- und Retteridentitäten. In aller Regel wird dabei ein gesundes Körper-Sein nachhaltig beschädigt bzw. verunmöglicht. Körpertherapeutische Zugänge erweisen sich seit vielen Jahren als effektive Zugangsmöglichkeiten bei derartigen Störungsbildern. Wie bereits Freud feststellte, ist das Ich eben zunächst ein körperliches.





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