Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 4, 2017.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/fi2017.art20d
Christina Müller, Brigitte Caroli:
Tests und Screenings: Komm!-Bogen: Elternfragebogen zur Erfassung des vorsprachlichen Kommunikationsverhaltens bei minimal verbalen Kindern mit Behinderung

2017, 211-223

Kinder mit gravierenden sozial-kognitiven Beeinträchtigungen brauchen häufig eine gezielte und kleinschrittige Kommunikationsförderung, um den kommunikativen Gebrauch von non-verbalen und verbalen Signalen zu erlernen. Mit dem „Fragebogen zum kommunikativen Verhalten – ‚Komm!‘ (Komm!-Bogen)“ wird ein neues Elternbefragungsinstrument vorgelegt, das die Qualität des vorsprachlichen Kommunikationsverhaltens bei einem nicht oder kaum sprechenden Kind erfassen und die Ableitung passgenauer Förderziele für die Intervention ermöglichen soll. In diesem Beitrag werden der Aufbau des Bogens und verschiedene Auswertungsmöglichkeiten vorgestellt. Anhand von zwei Kasuistiken (Vorschulkinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung) werden zudem die klinischen Anwendungsmöglichkeiten des Bogens für die Förderplanung und für die Evaluation von Entwicklungsfortschritten demonstriert.

Keywords: Kommunikationsförderung, Entwicklungsdiagnostik, Elternfragebogen, Förderplanung, Autismus-Spektrum-Störung

Kinder mit gravierenden sozial-kognitiven Beeinträchtigungen brauchen häufig eine gezielte und kleinschrittige Kommunikationsförderung, um den kommunikativen Gebrauch von non-verbalen und verbalen Signalen zu erlernen. Mit dem „Fragebogen zum kommunikativen Verhalten – ‚Komm!‘ (Komm!-Bogen)“ wird ein neues Elternbefragungsinstrument vorgelegt, das die Qualität des vorsprachlichen Kommunikationsverhaltens bei einem nicht oder kaum sprechenden Kind erfassen und die Ableitung passgenauer Förderziele für die Intervention ermöglichen soll. In diesem Beitrag werden der Aufbau des Bogens und verschiedene Auswertungsmöglichkeiten vorgestellt. Anhand von zwei Kasuistiken (Vorschulkinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung) werden zudem die klinischen Anwendungsmöglichkeiten des Bogens für die Förderplanung und für die Evaluation von Entwicklungsfortschritten demonstriert.

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