Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 4, 2017.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/fi2017.art19d
Klaus Sarimski:
Originalarbeit: Nutzung von Förderangeboten und Entwicklung adaptiver Kompetenzen bei Kindern mit Down-Syndrom
Use of early intervention services and development of adaptive competence in children with Down syndrome

2017, 200-210

Im Rahmen der Heidelberger Down-Syndrom-Studie wurden die Angaben von 33 Eltern zur Nutzung von Therapie- und Förderangeboten, zur außerfamiliären Betreuung sowie zum Entwicklungsverlauf der adaptiven Kompetenzen ihrer Kinder mit den „Vineland Adaptive Behavior Scales“ (VABS-II) in jährlichem Abstand erhoben. Die adaptiven Kompetenzen nehmen in allen Entwicklungsbereichen von Jahr zu Jahr zu. Individuelle Unterschiede im Entwicklungstempo bleiben zumindest ab dem Alter von drei Jahren weitgehend stabil. Ab dem Alter von durchschnittlich zwei Jahren zeichnet sich ein spezifisches Entwicklungsprofil ab mit relativen Schwächen in den Bereichen der Sprachproduktion und Grobmotorik. Auf diese Bereiche sollte sich die Förderung/Behandlung von Kindern mit Down-Syndrom konzentrieren.

Keywords: Down-Syndrom, Entwicklung, adaptive Kompetenzen, Frühförderung

Im Rahmen der Heidelberger Down-Syndrom-Studie wurden die Angaben von 33 Eltern zur Nutzung von Therapie- und Förderangeboten, zur außerfamiliären Betreuung sowie zum Entwicklungsverlauf der adaptiven Kompetenzen ihrer Kinder mit den „Vineland Adaptive Behavior Scales“ (VABS-II) in jährlichem Abstand erhoben. Die adaptiven Kompetenzen nehmen in allen Entwicklungsbereichen von Jahr zu Jahr zu. Individuelle Unterschiede im Entwicklungstempo bleiben zumindest ab dem Alter von drei Jahren weitgehend stabil. Ab dem Alter von durchschnittlich zwei Jahren zeichnet sich ein spezifisches Entwicklungsprofil ab mit relativen Schwächen in den Bereichen der Sprachproduktion und Grobmotorik. Auf diese Bereiche sollte sich die Förderung/Behandlung von Kindern mit Down-Syndrom konzentrieren.

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