mensch & pferd international

Zeitschrift für Förderung und Therapie mit dem Pferd

Herausgeber: Beetz, Andrea / Debuse, Dorothée / Isenbügel, Ewald / Riedel, Meike / Struck, Henrike / Welsche, Mone

1. Auflage Heft 4, 2017.

€ [D] 23,00 / € [A] 23,00

DOI: 10.2378/mup2017.art23d
Henri Julius, Andrea Beetz, Sveinn Ragnarsson:
Bindung und Pferdegestützte Interventionen

2017, 140-153

Interaktionen zwischen Mensch und Pferd gehen mit neurobiologischen Veränderungen einher, durch die Vertrauen und Empathie gefördert sowie Stress und soziale Ängstlichkeit reduziert werden. Von diesen Effekten profitieren insbesondere Kinder, die aufgrund negativer Erfahrungen ihre Bezugspersonen mit Stress assoziieren. Da die Qualität der Therapeut-Kind- oder Pädagoge-Kind-Beziehung den wichtigsten Prädiktor für den Erfolg therapeutischer oder pädagogischer Interventionen darstellt, ist der Aufbau vertrauensvoller und sicherer Beziehungen zu diesen Personen für Kinder und Jugendliche von zentraler Bedeutung. Dabei könnten die Interaktionen mit Pferden einen bedeutsamen Beitrag leisten.

Keywords: Bindung, Pferdgestützte Intervention, Neurobiologie, Mensch-Pferd-Beziehung

Interaktionen zwischen Mensch und Pferd gehen mit neurobiologischen Veränderungen einher, durch die Vertrauen und Empathie gefördert sowie Stress und soziale Ängstlichkeit reduziert werden. Von diesen Effekten profitieren insbesondere Kinder, die aufgrund negativer Erfahrungen ihre Bezugspersonen mit Stress assoziieren. Da die Qualität der Therapeut-Kind- oder Pädagoge-Kind-Beziehung den wichtigsten Prädiktor für den Erfolg therapeutischer oder pädagogischer Interventionen darstellt, ist der Aufbau vertrauensvoller und sicherer Beziehungen zu diesen Personen für Kinder und Jugendliche von zentraler Bedeutung. Dabei könnten die Interaktionen mit Pferden einen bedeutsamen Beitrag leisten.

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