körper - tanz - bewegung

Zeitschrift für Körperpsychotherapie und Kreativtherapie

Herausgeber: Eberhard-Kaechele, Marianne / Geuter, Ulfried / Koemeda-Lutz, Margit / Röhricht, Frank / Trautmann-Voigt, Sabine

1. Auflage Heft 1, 2017.

€ [D] 23,00 / € [A] 23,00

DOI: 10.2378/ktb2017.art02d
Erich Kasten, Sandra Cebula, Katharina von Falkenhayn, Nina Zeiler:
Body-Modification als Therapie
Body-modifications as therapy

2017, 2-11

Body-Modifications (z. B. Tätowierungen und Piercings) sind nicht nur Körperschmuck, sie sind auch Ausdruck der Persönlichkeit. Abhängig von der persönlichen Motivation lässt sich aus der nahezu unendlichen Vielfalt von Möglichkeiten ein Körperschmuck auswählen, der die eigene Lebensanschauung symbolisiert. Auf der einen Seite werden die Träger gesellschaftlich auch heute noch stigmatisiert, auf der anderen Seite zeigen umfangreiche Forschungsergebnisse, dass Menschen von Body-Modifications profitieren können. Das subjektive Gefühl der Attraktivität erhöht sich, und Stolz für das Bestehen einer Mutprobe erhöht das Selbstbewusstsein. Selbstverletzendes Verhalten verringert sich häufig, und ein Tattoo kann sogar Trauer beim Tod einer nahestehenden Person vermindern.

Summary: Body-modifications (e. g. tattoos and piercings) are not only body jewelry they are also an expression of personality. Depending on personal motivation, one can select from an almost infinite variety of the body jewelry which symbolizes one’s own view of life. Even today wearers of tattoos are still socially stigmatized. However, the results of extensive scientific research show that people can benefit from body modifications. The subjective feeling of attractiveness increases and the pride of being courageous increases self-confidence. Self-injurious behavior frequently decreases, and a tattoo can even reduce grief after the death of a close person.

Keywords: body-modification, tattoo, piercing, body jewelry, self-injury, stigma, grief-work

Deutsch Abstract (dt.)



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