Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 4, 2016.

€ [D] 55,00 / € [A] 55,00

DOI: 10.2378/peu2016.art22d
Juliane Schmidt, Uta Klusmann, Mareike Kunter:
Wird alles besser?
A Comparison of Daily Uplifts and Hassles of Pre-Service and In-Service Teachers

2016, 278-291

Die Anforderungen der beruflichen Praxis werden von Berufsanfängern im Lehr-amt oft als belastend beschrieben. Die aktuelle Studie untersucht, auf welche Tätigkeitsberei-che sich die Schwierigkeiten der jungen Lehrkräfte beziehen. Dabei ist die zentrale Frage, ob mit zunehmender Berufserfahrung die erlebten Schwierigkeiten in diesen Tätigkeitsbereichen abnehmen und ein höheres berufliches Wohlbefinden berichtet wird. Die Datenbasis bilden drei -Kohorten (angehender) Lehrkräfte, die sich im ersten und zweiten Jahr des Vorbereitungsdienstes und in den ersten Berufsjahren befinden. In einer Tagebuchstudie machten sie über 14 Tage hinweg Angaben zu ihrem täglichen Erleben mittels positiver (uplifts) und negativer (hassles) beruflicher Ereignisse und ihrem Wohlbefinden operationalisiert über emotionale Erschöpfung und Freude am Beruf. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren ein günstigeres Verhältnis von positiven und negativen Ereignissen im Unterricht und bei der Organisation berichten als Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst. Im Wohlbefinden zeigen sich keine Unterschiede zwischen den Kohorten.

Keywords: Lehrkräfte, Vorbereitungsdienst, Tagebuch, emotionale Erschöpfung, Wohlbefinden

Die Anforderungen der beruflichen Praxis werden von Berufsanfängern im Lehr-amt oft als belastend beschrieben. Die aktuelle Studie untersucht, auf welche Tätigkeitsberei-che sich die Schwierigkeiten der jungen Lehrkräfte beziehen. Dabei ist die zentrale Frage, ob mit zunehmender Berufserfahrung die erlebten Schwierigkeiten in diesen Tätigkeitsbereichen abnehmen und ein höheres berufliches Wohlbefinden berichtet wird. Die Datenbasis bilden drei -Kohorten (angehender) Lehrkräfte, die sich im ersten und zweiten Jahr des Vorbereitungsdienstes und in den ersten Berufsjahren befinden. In einer Tagebuchstudie machten sie über 14 Tage hinweg Angaben zu ihrem täglichen Erleben mittels positiver (uplifts) und negativer (hassles) beruflicher Ereignisse und ihrem Wohlbefinden operationalisiert über emotionale Erschöpfung und Freude am Beruf. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren ein günstigeres Verhältnis von positiven und negativen Ereignissen im Unterricht und bei der Organisation berichten als Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst. Im Wohlbefinden zeigen sich keine Unterschiede zwischen den Kohorten.

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