Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 3, 2015.

€ [D] 55,00 / € [A] 55,00

DOI: 10.2378/peu2015.art13d
Stephan Dutke, Paul Hinnersmann:
Warum arbeiten Schülerinnen und Schüler für die Schule?
Why Students Work for School - And What Teachers Know About Their Students' Motivation

2015, 161-173

Mittels eines qualitativ-quantitativen Vorgehens wurde untersucht, inwieweit die Einschätzungen von Lehrkräften, warum ihre Schülerinnen und Schüler Lernhandlungen in einem bestimmten Fach zeigen, mit den Einschätzungen dieser Schülerinnen und Schüler übereinstimmen. 329 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 2, 3, 4, 5, 8 und 11 schrieben Gründe auf, warum sie für ein bestimmtes Fach arbeiteten. Die 16 Lehrkräfte dieser Schülerinnen und Schüler beantworteten die analoge Frage (Wenn [Schülername] etwas für [Schulfach] macht, warum tut er/sie das dann?). Die Nennungen wurden elf motivationalen Kategorien zugeordnet. Abhängige Variablen waren die prozentualen Häufigkeiten, mit denen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte Gründe der verschiedenen Kategorien nannten. Die Schülerinnen und Schüler sahen sich stärker autonom motiviert, als ihre Lehrkräfte sie sahen. Zwei Drittel der Lehrkräfte differenzierten hinsichtlich der Beweggründe nur unzureichend zwischen ihren Schülerinnen und Schülern.

Keywords: Motivation, Lernmotivation, diagnostische Kompetenz von Lehrkräften

Mittels eines qualitativ-quantitativen Vorgehens wurde untersucht, inwieweit die Einschätzungen von Lehrkräften, warum ihre Schülerinnen und Schüler Lernhandlungen in einem bestimmten Fach zeigen, mit den Einschätzungen dieser Schülerinnen und Schüler übereinstimmen. 329 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 2, 3, 4, 5, 8 und 11 schrieben Gründe auf, warum sie für ein bestimmtes Fach arbeiteten. Die 16 Lehrkräfte dieser Schülerinnen und Schüler beantworteten die analoge Frage (Wenn [Schülername] etwas für [Schulfach] macht, warum tut er/sie das dann?). Die Nennungen wurden elf motivationalen Kategorien zugeordnet. Abhängige Variablen waren die prozentualen Häufigkeiten, mit denen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte Gründe der verschiedenen Kategorien nannten. Die Schülerinnen und Schüler sahen sich stärker autonom motiviert, als ihre Lehrkräfte sie sahen. Zwei Drittel der Lehrkräfte differenzierten hinsichtlich der Beweggründe nur unzureichend zwischen ihren Schülerinnen und Schülern.

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