körper - tanz - bewegung

Zeitschrift für Körperpsychotherapie und Kreativtherapie

Herausgeber: Eberhard-Kaechele, Marianne / Geuter, Ulfried / Koemeda-Lutz, Margit / Röhricht, Frank / Trautmann-Voigt, Sabine

1. Auflage Heft 3, 2015.

€ [D] 23,00 / € [A] 23,00

DOI: 10.2378/ktb2015.art16d
Susanne Bender:
Wachstumsphasen der tanztherapeutischen Arbeit mit Traumafolgestörungen
Dance Therapy Phases of Growth in Working with Post Traumatic Stress Disorder

2015, 91-100

Menschen mit (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) gelangen nur über die Erfahrung von Sicherheit zu dem existenziellen Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft. Die Verantwortung für ihr Leben können sie nur übernehmen, wenn sie das Vertrauen in ihre Selbstwirksamkeit (zurück)erobern. Der Mut zur Offenheit führt zu einem Teilen des Leids und bringt den Menschen aus der Isolation, sodass er vergangene Erfahrungen verarbeiten und in sein Lebensnarrativ integrieren kann. Das Wachstumsmodell von Bender wird hier auf die tanztherapeutische Behandlung von Menschen mit PTBS angewandt und mit praktischen Übungen begleitet.

Keywords: komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, Sicherheit, Selbstwirksamkeit, Tanztherapie, Wachstumsmodell von Bender, Offenheit, Selbstbegrenzung

Menschen mit (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) gelangen nur über die Erfahrung von Sicherheit zu dem existenziellen Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft. Die Verantwortung für ihr Leben können sie nur übernehmen, wenn sie das Vertrauen in ihre Selbstwirksamkeit (zurück)erobern. Der Mut zur Offenheit führt zu einem Teilen des Leids und bringt den Menschen aus der Isolation, sodass er vergangene Erfahrungen verarbeiten und in sein Lebensnarrativ integrieren kann. Das Wachstumsmodell von Bender wird hier auf die tanztherapeutische Behandlung von Menschen mit PTBS angewandt und mit praktischen Übungen begleitet.

English Abstract (engl.)



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