körper - tanz - bewegung

Zeitschrift für Körperpsychotherapie und Kreativtherapie

Herausgeber: Eberhard-Kaechele, Marianne / Geuter, Ulfried / Koemeda-Lutz, Margit / Röhricht, Frank / Trautmann-Voigt, Sabine

1. Auflage Heft 4, 2013.

€ [D] 23,00 / € [A] 23,00

DOI: 10.2378/ktb2013.art13d
Helga Krüger-Kirn:
Der unerhörte Blick im Körper der Frau
Considerations on Interacting and Forming Defense with the Female Body

2013, 146-152

Der erste Teil dieses Beitrags beleuchtete die Bedeutung der weiblich-affektiven Spiegelung der Mutter / Therapeutin für die Entwicklung eines stabilen weiblichen Körper- und Selbstbildes. In diesem Teil stehen die Erfahrungen, die nicht sinnstiftend in das Körper- und Selbstkonzept eingeordnet werden können, und ihre Implikationen für das psychische Körpererleben im Fokus. Diese Erfahrungen gehen mit entsprechenden Abwehrbewegungen und Symptombildungen einher, die an einem Fallbeispiel erläutert werden. Es wird dafür plädiert, ausschließlich diagnostisch pathologisierende Betrachtungsweisen kritisch zu beleuchten und stattdessen die Symptome als Inszenierungen des verkörperten Unbewussten zu lesen und mit einer Genderperspektive zu reflektieren. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, körpertherapeutische Behandlungsmethoden um den Geschlechterdiskurs zu ergänzen und auch auf die Übertragungs-Gegenübertragungsbeziehung zu beziehen.

Keywords: weibliche Symptome, ­körperliche Übertragung-Gegenübertragung, ­Gender

Der erste Teil dieses Beitrags beleuchtete die Bedeutung der weiblich-affektiven Spiegelung der Mutter / Therapeutin für die Entwicklung eines stabilen weiblichen Körper- und Selbstbildes. In diesem Teil stehen die Erfahrungen, die nicht sinnstiftend in das Körper- und Selbstkonzept eingeordnet werden können, und ihre Implikationen für das psychische Körpererleben im Fokus. Diese Erfahrungen gehen mit entsprechenden Abwehrbewegungen und Symptombildungen einher, die an einem Fallbeispiel erläutert werden. Es wird dafür plädiert, ausschließlich diagnostisch pathologisierende Betrachtungsweisen kritisch zu beleuchten und stattdessen die Symptome als Inszenierungen des verkörperten Unbewussten zu lesen und mit einer Genderperspektive zu reflektieren. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, körpertherapeutische Behandlungsmethoden um den Geschlechterdiskurs zu ergänzen und auch auf die Übertragungs-Gegenübertragungsbeziehung zu beziehen.

English Abstract (engl.)



nach obennach oben | zurückzurück zur Übersicht