Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 4, 2011.

€ [D] 55,00 / € [A] 55,00

DOI: 10.2378/peu2011.art08d
Kevin Dadaczynski, Peter Paulus:
Psychische Gesundheit aus Sicht von Schulleitungen
Mental Health from the Viewpoint of Headmasters

2011, 306-318

Die vorliegende Studie untersucht, welche Bedeutung Schulleitungen der psychischen Gesundheit ihrer Schüler und Lehrkräfte beimessen und welche potentiellen Ressourcen zur psychischen Gesundheitsförderung und Prävention als unterstützend wahrgenommen werden. Als Teil einer internationalen Untersuchung wurden mittels einer Onlineerhebung Schulleitungen in Deutschland befragt (N = 840). Die Ergebnisse zeigen, dass Schulleitungen externalisierenden gegenüber internalisierenden Problemen von Schülern und Lehrkräften eine höhere Bedeutung beimessen. Zudem werden vor allem konkrete Hilfen (z. B. zur Unterstützung von Schülern/Familien, zur Früherkennung von Symptomen psychischer Probleme) als besonders unterstützend bewertet. Anschließend durchgeführte Varianzanalysen belegen einen Haupteffekt für das Geschlecht der Schulleitung sowie die Schulform. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Bedeutung für die Praxis der schulischen Gesundheitsförderung diskutiert.

Keywords: Psychische Gesundheit, Schulleitung, schulische Gesundheitsförderung & Prävention

Die vorliegende Studie untersucht, welche Bedeutung Schulleitungen der psychischen Gesundheit ihrer Schüler und Lehrkräfte beimessen und welche potentiellen Ressourcen zur psychischen Gesundheitsförderung und Prävention als unterstützend wahrgenommen werden. Als Teil einer internationalen Untersuchung wurden mittels einer Onlineerhebung Schulleitungen in Deutschland befragt (N = 840). Die Ergebnisse zeigen, dass Schulleitungen externalisierenden gegenüber internalisierenden Problemen von Schülern und Lehrkräften eine höhere Bedeutung beimessen. Zudem werden vor allem konkrete Hilfen (z. B. zur Unterstützung von Schülern/Familien, zur Früherkennung von Symptomen psychischer Probleme) als besonders unterstützend bewertet. Anschließend durchgeführte Varianzanalysen belegen einen Haupteffekt für das Geschlecht der Schulleitung sowie die Schulform. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Bedeutung für die Praxis der schulischen Gesundheitsförderung diskutiert.

English Abstract (engl.) | PDF Volltext



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