Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 3, 2011.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/fi2011.art17d
Renate Berger:
Aus der Praxis: Starthilfe für Frühgeborene und ihre Eltern im Übergang von der Klinik nach Hause und in den ersten Monaten

2011, 172-177

Die Harl.e.kin-Nachsorge ist ein Nachsorgeangebot für Eltern von früh- oder risikoge-borenen Kindern in der Zeit direkt nach der Klinikentlassung. Denn die Übergangsphase von der Kinderklinik nach Hause stellt für die meisten Familien mit einem frühgeborenen oder perinatal erkrankten Kind eine Zeit neuerlicher Verunsicherung dar. Das Besondere der Harl.e.kin-Nachsorge ist, dass von Anfang an eine vertraute Kinderkrankenschwester der Kinderklinik und eine fachkompetente Mitarbeiterin der örtlichen Frühförderstelle die Eltern/Mutter begleiten. Bereits auf Station nehmen beide Fachkräfte mit den Eltern Kontakt auf, sie bleiben für die Familie zuständig und stimmen sich innerhalb des Nachsorge-Prozesses, der im Mittel einen Zeitraum von 3 – 6 Monaten umfasst, fachlich ab. Dadurch können sowohl Fragen zur Pflege des Kindes als auch Unsicherheiten im Kontakt und Spiel, Fragen zur Entwicklung und übergreifenden Themen in der neuen Lebenssituation aufgegriffen werden. Kurz vor der Entlassung wird der erste Hausbesuch zeitnah vereinbart, damit Mütter/Eltern bei der Entlassung schon verlässlich wissen, wie und mit wem es weitergeht.

Die Harl.e.kin-Nachsorge ist ein Nachsorgeangebot für Eltern von früh- oder risikoge-borenen Kindern in der Zeit direkt nach der Klinikentlassung. Denn die Übergangsphase von der Kinderklinik nach Hause stellt für die meisten Familien mit einem frühgeborenen oder perinatal erkrankten Kind eine Zeit neuerlicher Verunsicherung dar. Das Besondere der Harl.e.kin-Nachsorge ist, dass von Anfang an eine vertraute Kinderkrankenschwester der Kinderklinik und eine fachkompetente Mitarbeiterin der örtlichen Frühförderstelle die Eltern/Mutter begleiten. Bereits auf Station nehmen beide Fachkräfte mit den Eltern Kontakt auf, sie bleiben für die Familie zuständig und stimmen sich innerhalb des Nachsorge-Prozesses, der im Mittel einen Zeitraum von 3 – 6 Monaten umfasst, fachlich ab. Dadurch können sowohl Fragen zur Pflege des Kindes als auch Unsicherheiten im Kontakt und Spiel, Fragen zur Entwicklung und übergreifenden Themen in der neuen Lebenssituation aufgegriffen werden. Kurz vor der Entlassung wird der erste Hausbesuch zeitnah vereinbart, damit Mütter/Eltern bei der Entlassung schon verlässlich wissen, wie und mit wem es weitergeht.

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