Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 1, 2009.

€ [D] 55,00 / € [A] 55,00

Jörn R. Sparfeldt, Susanne R. Buch, Friederike Schwarz, Jennifer Jachmann, Detlef H. Rost:
"Rechnen ist langweilig" - Langeweile in Mathematik bei Grundschülern
"Maths is Boring" - Boredom in Mathematics in Elementary School Children

2009, 16-26

Trotz weiter Verbreitung und Relevanz schulischer Langeweile mangelt es an entsprechenden pädagogisch-psychologischen Studien - insbesondere bei Grundschulkindern. In der vierten Klassenstufe wurde Langeweile in Mathematik untersucht (N = 498). Reliabilität und faktorielle Validität der mathematikbezogenen Langeweile-Skala waren gut. Kriteriumsbezogen korrelierte mathematikbezogene Langeweile erwartungsgemäß negativ mit dem mathematischen Selbstkonzept (r = -.54) und dem Mathematikinteresse (r = -.77). Weniger Langeweile berichteten schulleistungsbessere (Note, Rechentest: r -.21) und intelligentere Kinder. Die Befunde werden hinsichtlich ihrer pädagogischen Implikationen diskutiert.

Keywords: Langeweile, Mathematik, Selbstkonzept, Grundschule, Leistung, Intelligenz

Trotz weiter Verbreitung und Relevanz schulischer Langeweile mangelt es an entsprechenden pädagogisch-psychologischen Studien - insbesondere bei Grundschulkindern. In der vierten Klassenstufe wurde Langeweile in Mathematik untersucht (N = 498). Reliabilität und faktorielle Validität der mathematikbezogenen Langeweile-Skala waren gut. Kriteriumsbezogen korrelierte mathematikbezogene Langeweile erwartungsgemäß negativ mit dem mathematischen Selbstkonzept (r = -.54) und dem Mathematikinteresse (r = -.77). Weniger Langeweile berichteten schulleistungsbessere (Note, Rechentest: r -.21) und intelligentere Kinder. Die Befunde werden hinsichtlich ihrer pädagogischen Implikationen diskutiert.

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