Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

2019.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/fi2019.art09d
Dr. Particia Trautmann-Villalba, Dr. Christiane Hornstein:
Originalarbeit: Postpartale psychische Erkrankungen
Postpartum psychiatric disorders

2019, 63-70

Postpartale psychische Erkrankungen beeinträchtigen die Eltern-Kind-Beziehung und sind ein Risikofaktor für die Entwicklung des Kindes. Genetische und epigenetische Faktoren sowie die Umwelt und die frühe Beziehung zum Kind können die Entstehung von Entwicklungsverzögerung und -auffälligkeiten verursachen. Zusätzlich zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung sollte eine interaktionszentrierte Eltern-Kind-Behandlung gezielte therapeutische Interventionen beinhalten, die Aspekte der Elternschaft sowie die Beziehung zum Kind als Schwerpunkt haben. Dadurch lassen sich Symptome der elterlichen Erkrankung behandeln, mögliche Defizite der Eltern-Kind-Interaktion verbessern und kindliche Entwicklungsstörungen vorbeugen. Die Versorgungslage in Deutschland wird auch diskutiert.

Summary: Postpartum psychiatric disorders affect the parent-child relationship and are a risk factor for the child’s development. Through specific therapeutic interventions, that include aspects of parenting and the relationship to the child in addition to the standard psychiatric and psychotherapeutic treatment, the specific symptoms of the disease and the potential deficits in parent-child interaction could be improved. This paper describes the main focuses of an interaction-centered mother/parent-child treatment and the status of the treatment options in Germany.

Keywords: Postpartum psychiatric disorders, Mother-Child Relationship, interaction-centered Treatment

Deutsch Abstract (dt.) | PDF Volltext



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